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Drei Viertel dran geblieben – HammStars nehmen wichtige Erkenntnisse aus Herford mit

Drei Viertel dran geblieben – HammStars nehmen wichtige Erkenntnisse aus Herford mit

Die HammStars mussten sich am Wochenende auswärts bei der BBG Herford mit 65:87 geschlagen geben und rutschen damit auf Rang 11 der Tabelle. Trotz der am Ende deutlichen Niederlage zeigte das Team über weite Strecken eine engagierte Leistung und hielt die Partie lange offen.

Mit der Starting Five Tymm, Kirsch, Lawani, Davis und Serra Bachs starteten die HammStars konzentriert in die Begegnung. In den ersten drei Vierteln gelang es den Gästen, den Rückstand in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Zwar konnte Hamm zu keinem Zeitpunkt die Führung übernehmen, doch Mitte des zweiten Viertels sorgten zwei Ausgleichstreffer zum 28:28 und 30:30 für ein offenes Spiel. Zur Halbzeit lag Herford mit 41:34 vorne – für Hamm ein Rückstand, der noch alle Möglichkeiten offenließ.

Auch nach der Pause blieben die HammStars hartnäckig. Herford leistete sich einige glücklose oder überhastete Abschlüsse, sodass Hamm bis zum Ende des dritten Viertels mit neun Punkten Rückstand in Schlagdistanz blieb. „Wieder nur 30 gute Minuten“, fasste Assistant Coach Janzen die Spielentwicklung später treffend zusammen.

Im Schlussabschnitt jedoch drehte der Gastgeber auf. Herford traf nun deutlich sicherer, während bei den HammStars vermehrt Einzelaktionen das zuvor ordentliche Teamplay ersetzten. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich auf rund 20 Punkte an und war letztlich nicht mehr aufzuholen.

Auf Seiten der Gastgeber bereiteten vor allem die treffsicheren Schützen Terrell Kahn und Mlodianovski große Probleme. Zudem trugen Hamms schlechte Dreierwurfquote (11% – Herford 44%) und die bessere Ausbeute von Offensivrebounds bei Herford zur Niederlage bei. Bei den HammStars ragte Gerard Davis mit starken 27 Punkten heraus. Der Guard stand über 35 Minuten auf dem Feld und trug große Verantwortung, wirkte gegen Ende jedoch verständlicherweise erschöpft.

Janzen ordnete die Partie differenziert ein: „Wir machen uns das Leben immer wieder selbst schwer, vor allem zum Ende der Viertel, wenn wir einfache Fehler zulassen und dem Gegner unnötige Punkte schenken. Dazu kommt, dass wir körperlich in vielen Situationen nicht konsequent genug dagegenhalten können – sei es beim Rebound, beim Abschluss oder im Ballvortrag. Positiv war jedoch, dass wir dem gegnerischen Druck diesmal deutlich besser standgehalten haben als in den Spielen zuvor. Insgesamt war das trotz der Niederlage ein Schritt nach vorne, auf dem wir aufbauen müssen.“

HammStars: Victor Revenga Martinez, Marko Rosic, Finn-Luca Philipp, Ronay Tymm, Marcel Kirsch, Euproprio Gravina, Brandon Lawani, Abdi Abdirizaak, Gerard Davis, Fabio Galiano, Enrique Serra Bachs

Der Fokus richtet sich nun klar auf die kommenden Aufgaben, insbesondere das Heimspiel gegen Salzkotten, in dem die HammStars weiter geschlossen auftreten wollen, um die Klasse zu sichern.